Beiträge

Mit Bedauern wurde die Nachricht über das Ende des – weit über die Grenzen hinaus bekanntem – Vorsilvester in Kufstein aufgenommen. Auch für viele Innsbrucker war dies ein fixes Highlight zum Jahreswechsel. Nach dem Aus für Feuerwerk wurde in Kufstein auch die Ersatzlösung Lasershow gestrichen. Für Innsbruck empfiehlt den BesucherInnen des bisherigen Vorsilvesters den Jahreswechsel beim traditionellen Bergsilvester in der Landeshauptstadt zu feiern.

„Es ist immer schade, wenn so gut eingeführte Veranstaltungen wie das Kufsteiner Vorsilvester aufgelassen werden. Wie wir auch aus Innsbruck wissen, ist die Umsetzung einer international konkurrenzfähigen Lasershow wirklich sehr aufwändig und kostenintensiv“, zeigt Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl Verständnis für die Entscheidung gegen die Laser-Show.

„Bevor die Kufsteiner aber gar nicht feiern können, wäre es wohl eine gute Alternative den Jahreswechsel beim traditionellen Bergsilvester in der Landeshauptstadt zu feiern. Besonders das Zwergerlsilvester am Vortag in der Innenstadt ist ein fixer Bestandteil geworden und für Kinder und Familien ein Höhepunkt zum Jahreswechsel“, so Für Innsbruck VBGMin Christine Oppitz-Plörer.

„Wir würden uns über die Gäste aus dem Unterland sehr freuen und bieten seit vielen Jahren ein tolles Programm in der Stadt bei atemberaubender Kulisse und einem schönen Feuerwerk „, so Familienreferentin VBGMin Christine Oppitz-Plörer und Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl unisono.

Eine der größten Sportveranstaltungen der Welt – die UCI Straßenrad WM 2018 – findet dieses Jahr von 22. – 30. September in Innsbruck und Tirol statt. Mit rund 250 Millionen TV-Zusehern, werden Bilder aus unserer schönen Heimat in die ganze Welt hinausgetragen und so der Ruf Innsbrucks als Sportstadt international gefestigt.

Bei aller Euphorie wird es aber auch wichtig sein, die Sorgen der Bevölkerung in Zusammenhang mit dieser Großveranstaltung ernst zu nehmen, damit niemand auf der Strecke bleibt. Zahlreiche Straßensperren stellen die Einheimischen, Wirtschaftstreibenden und Gäste vor persönliche Einschränkungen, die nicht immer erfreulich sein werden. Wir bedanken uns schon jetzt für das große Verständnis und die Geduld.

Unser besonderer Dank gilt stellvertretend für alle Mitarbeiter des Organisationskomitees dem Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Dr. Richard Rubatscher, der mit großer Zuversicht und Unaufgeregtheit diese wichtige Veranstaltung tatkräftig unterstützt und vorantreibt.

 

Herzlichst Ihre,

 

Christine Oppitz-Plörer
Vizebürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck
Liste Für Innsbruck

 

 

Am 22. April wurde der neue Innsbrucker Gemeinderat gewählt, zwei Wochen später, am 06. Mai, fand die Entscheidung über das Bürgermeisteramt statt. Die Wahl fiel mit 52,91 Prozent der Stimmen auf Georg Willi. Seit 2012 wird der/die BürgermeisterIn in der Landeshauptstadt direkt gewählt.

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag, 24. Mai, im Plenarsaal des Rathauses wurde Georg Willi als Innsbrucks neuer Bürgermeister sowie seine StellvertreterInnen Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Franz X. Gruber von Landeshauptmann Günther Platter angelobt. Die Wahl der VizebürgermeisterInnen erfolgte zuvor in einer geheimen Abstimmung. Dabei entfielen auf die erste Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer 28 Stimmen, auf den zweiten Vizebürgermeister Gruber 23 Stimmen.

Darüber hinaus wurden die weiteren Mitglieder des Stadtsenates sowie jene des Gemeinderates angelobt. Zudem wurde die Größe des Stadtsenats mit sieben Mitgliedern festgelegt und die Einrichtung der Gemeinderats-Ausschüsse im Rahmen der Sitzung vorgenommen.

Zusammensetzung des neuen Innsbrucker Stadtsenates

Der neue Stadtsenat der Tiroler Landeshauptstadt besteht aus Bürgermeister Georg Willi (Grüne), erster Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer (FI), zweitem Vizebürgermeister Franz X. Gruber (ÖVP), Städträtin Andrea Dengg (FPÖ), Stadtrat Rudi Federspiel (FPÖ), Städträtin Mag.a Elisabeth Mayr (SPÖ) und Stadträtin Mag.aUschi Schwarzl. Die beiden VertreterInnen der FPÖ bleiben ohne Ressortführung und sind nicht Teil der Stadtregierung.

 

Der Stadtsenat besteht laut Innsbrucker Stadtrecht aus der Bürgermeisterin bzw. dem Bürgermeister, der/dem ersten und der/dem zweiten Bürgermeister-StellvertreterIn und höchstens sechs weiteren Mitgliedern (StadträtInnen). Über die Anzahl der StadträtInnen entscheidet der Gemeinderat. Einstimmig wurde er auf sieben Mitglieder festgesetzt.

40 Mitglieder des Gemeinderates

Das oberste Organ der Stadt Innsbruck ist der Gemeinderat. Laut Innsbrucker Stadtrecht besteht dieser aus 40 Mitgliedern. Die Zusammensetzung ergibt sich aus dem Ergebnis der Gemeinderatswahl. Die Mitglieder des Gemeinderates haben an den Sitzungen sowie an jenen der gemeinderätlichen Ausschüsse, denen sie angehören, teilzunehmen. Alle GemeinderätInnen haben die Möglichkeit, schriftliche Anträge einzubringen bzw. Anfragen das Stadtoberhaupt zu stellen. Im Stadtrecht ist zudem festgehalten, dass monatlich mindestens eine Sitzung stattfinden muss. Ausnahmen sind die Sommermonate Juli und August, in denen insgesamt eine Sitzung ausreicht. Sondersitzungen sind möglich. Beschlossen werden in diesem Gremium jene Angelegenheiten, die die Stadt laut Gesetz selbst bestimmen kann. Dazu zählen beispielsweise das städtische Budget, ortspolizeiliche Verordnungen, Vorschreibung von Gemeindeabgaben, Entscheidungen über städtische Beteiligungen und große Grundstücksgeschäfte.

 

Folgende GemeinderätInnen wurden – neben dem Bürgermeister Georg Willi sowie seinen beiden StellvertreterInnen Mag. Christine Oppitz-Plörer und Franz Gruber – im Zuge der konstituierenden Sitzung angelobt (in alphabetischer Reihenfolge):

 

  • Ing. Mag. Johannes Anzengruber (ÖVP)
  • Dipl.soz.Wiss. Zeliha Arslan (GRÜNE)
  • Mag.a Brigitte Berchtold, MSc. (FI)
  • Janine Bex, BSc. (GRÜNE)
  • Helmut Buchacher (SPÖ)
  • Andrea Dengg (FPÖ)
  • Astrid Denz (FPÖ)
  • Gerald Depaoli (GERECHT)
  • Marcela Duftner (GRÜNE)
  • Mag. Reinhold Falch (TSB)
  • Rudolf Federspiel (FPÖ)
  • Mag. Gerhard Fritz (GRÜNE)
  • Deborah Gregoire (FPÖ)
  • Irene Heisz (SPÖ)
  • Christoph Kaufmann (FI)
  • Mag.a Dagmar-Margit Klingler-Newesely (NEOS)
  • Mag. Lucas Krackl (FI)
  • Dr.in Renate Krammer-Stark (GRÜNE)
  • Andreas Kunst (FPÖ)
  • Maximilian Kurz (FPÖ)
  • Markus Lassenberger (FPÖ)
  • Thomas Lechleitner (GRÜNE)
  • Dejan Lukovic (GRÜNE)
  • Mag.a Mariella Lutz (ÖVP)
  • Thomas Mayer (FRITZ)
  • Mag.Elisabeth Mayr (SPÖ)
  • Barbara Neßler (GRÜNE)
  • Mesut Onay, A.Vkfm. (ALI)
  • Benjamin Plach (SPÖ)
  • Theresa Ringler (FI)
  • Bernhard Schmidt (FPÖ)
  • Mag.a Ursula Schwarzl (GRÜNE)
  • Mag.a Julia Seidl (NEOS)
  • Mag. Markus Stoll (FI)
  • Kurt Wallasch (FI)
  • Andreas Wanker (ÖVP)
  • Dr.in Birgit Winkel (ÖVP)

 

Einrichtung der Ausschüsse und Ressortverteilung

Der Gemeinderat beschäftigte sich zudem mit der Einrichtung von Ausschüssen. Die Einrichtung folgender Ausschüsse wurde beschlossen:

  • Ausschuss für Bildung, Gesellschaft und Diversität,
  • Kulturausschuss
  • Ausschuss für Soziales und Wohnungsvergabe
  • Ausschuss für Sport und Gesundheit
  • Rechtsordnungs- und Unvereinbarkeitsausschuss
  • Ausschuss für Finanzen, Subventionen und Beteiligungen
  • Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Tourismus
  • Kontrollausschuss
  • Personalausschuss
  • Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte
  • Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität

Zudem wurde die – in den Koalitionsverhandlungen beschlossene – Ressortverteilung vom Gemeinderat beschlossen.

Nächste Gemeinderatssitzung

Am 21. Juni findet voraussichtlich um 15:00 Uhr die nächste Gemeinderatssitzung statt. (IKM/KR)

Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen hat am 18. Mai der Gemeinderatsklub „Christine Oppitz-Plörer – Für Innsbruck“ konstituiert und seine ersten Beschlüsse – allesamt einstimmig – gefasst.
.

Stadtsenat

Christine Oppitz-Plörer als 1. Vizebürgermeisterin vorgeschlagen
Einstimmig für die Wahl der 1. Vizebürgermeisterin wird Mag. Christine Oppitz-Plörer seitens des Gemeinderatsklubs vorgeschlagen und somit auch für das der Fraktion zustehende Mandat im Stadtsenat namhaft gemacht.
.
Vorbehaltlich der Beratungen in den Parteien sind lt. Koalitionsübereinkommen folgende Ressorts vorgesehen:
  • Wirtschaft
  • Kinder- und Jugendförderung
  • Familien und Senior*innen
  • Universitäts- und (Fach-)Hochschulangelegenheiten
  • Städtepartnerschaften, Angelegenheiten des Europarates und Europäischer Gremien

.

Klubführung

Lucas Krackl als Klubobmann bestätigt
Der bisherige Klubbobmann GR Mag. Lucas Krackl wird in seiner Funktion einstimmig bestätigt und auch künftig das Sprachrohr im Gemeinderat sein. Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen in der Stadtentwicklung und der Digitalisierung..

 

.
Markus Stoll wird Klubobmann-Stv.
GR Mag. Markus Stoll wird künftig auch als Klubobmann-Stellvertreter den Gemeinderatsklub zusätzlich vertreten. Als Wirtschaftssprecher wird er sein  umfangreiches Wissen weiterhin zum Wohle der Stadt einbringen.

 

 

 

Klubmitglieder

Das erfahrene Team im Gemeinderatsklub wird durch zwei neue Persönlichkeiten ergänzt. Die Expertin für Bildung, Kinder- und Jugendbetreuung, Mag. Brigitte Berchtold und die künftig jüngste Gemeinderätin der Stadt Innsbruck Theresa Ringler.

Christoph Kaufmann war über viele Jahre als Stadtrat und Vizebürgermeister mit zahlreichen wichtigen Ressortverantwortungen an vielen Entwicklungen in unserer Stadt federführend beteiligt und bereichert mit seinem großen Wissen den Gemeinderatsklub. Sein inhaltlicher Schwerpunkt wird auch künftig im Sport liegen.

.

Brigitte Berchtold ist Direktorin der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik in Innsbruck und war über 10 Jahre lang Amtsvorständin für die Bereiche Bildung und Kinderbetreuung in der Landeshauptstadt. Ihr Schwerpunkt wird vor allem im Bildungsbereich liegen.
 .
.
.
Kurt Wallasch ist seit 2012 Gemeinderat und Sicherheitssprecher von Für Innsbruck. Als erfahrener Kriminalbeamter unterstützt er den Klub vor allem durch sein umfangreiches Fachwissen im Bereich Sicherheit und setzt sich für den Opferschutz ein.
.

Theresa Ringler ist Studentin für Marketing und Kommunikationsmanagement und hat zuvor die HTL für Grafik und Kommunikationsdesign in Innsbruck absolviert. Als künftig jüngste Gemeinderätin will sie politisch ihre Schwerpunkte auf Kultur, Jugend, Umwelt und Kommunikation legen.

 

 

 

.

Im Zuge einer Pressekonferenz wurde das künftige Regierungsteam und das Arbeitsübereinkommen den Medien vorgestellt. Folgende gemeinsam akkordierte Presseaussendung wurde versendet:


Neue Innsbrucker Stadtregierung präsentiert Arbeitsübereinkommen
Willi: Abkommen ist Ausdruck des konstruktiven Geistes in den Verhandlungen

„Mit den gestrigen Beschlüssen in unseren Parteigremien können die Verhandler*innen der vier Parteien Grüne, Für Innsbruck, ÖVP und SPÖ das Koalitionsübereinkommen der Öffentlichkeit präsentieren“, stellt der gewählte Bürgermeister Georg Willi das Verhandlungsergebnis vor: „Zur Genese: Wir haben dieses Abkommen in fünf Tagen verhandelt. Das war ein sehr ambitioniertes Vorhaben.“ Dank guter Vorbereitung in allen Fraktionen aufgrund des sehr konstruktiven Geistes in den Verhandlungen habe das funktioniert. „Hier bedanke mich ausdrücklich bei allen Verhandlungsteams“, so Willi.

Der zentrale Satz, in welchem Bewusstsein, in welcher Haltung die künftige Stadtregierung die politische Arbeit der nächsten sechs Jahre anlegen wolle, stehe in der Präambel des Abkommens: „Gemeindepolitik ist Europapolitik und Europapolitik ist Gemeindepolitik. In Anerkennung und Wertschätzung des größten Friedensprojektes des 20. Jahrhunderts weltweit ist sich Innsbruck als Stadt der Begegnung, als Europa-, Landeshaupt- und Universitätsstadt, und damit als geistiges, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes Tirol mit einer nicht unbeträchtlichen Wirkung über die eigenen Grenzen hinaus ihrer Bedeutung, Funktion und Aufgaben bewusst.“

Die designierte 1. Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer freut sich auf ihre Aufgaben in der künftigen Stadtregierung: „Für Innsbruck sieht seine zentrale Aufgabe darin, ein lebenswertes Innsbruck für alle Generationen – von den Kindern über die Familien bis zu den SeniorInnen – sicherzustellen. Wirtschaft und Arbeit sind dabei das Fundament für sozialen Frieden und die positive Entwicklung unserer schönen Stadt Innsbruck.“ Innsbruck sei nicht zuletzt aufgrund seiner Universitäten und Hochschulen eine international geprägte Stadt im Herzen Europas. „Dieser Verantwortung müssen wir uns bewusst sein und den Bildungsstandort weiter stärken“, so Oppitz-Plörer.

Der designierte 2. Vizebürgermeister Franz X. Gruber ergänzt: „Mit dem gemeinsam ausformulierten Arbeitsübereinkommen haben wir uns auf einen konstruktiven Weg für unsere Stadt Innsbruck geeinigt. Jetzt gilt es gemeinsam an einem Strang zu ziehen und die definierten Ziele zu erreichen. Die Volkspartei wird dabei einen klaren Schwerpunkt auf den Tourismus, die Sozialpolitik, die Land- und Forstwirtschaft und die Gesundheit legen und mit den Ressorts Allgemeine Sicherheit und Feuerwehr für die unterschiedlichen Aspekte der Sicherheit und des Katastrophenschutzes zuständig sein.“

„Der von Ernst Pechlaner eingeschlagene Weg in der Kinderbildung und -betreuung soll weitergeführt werden und auch Angebote an den Randzeiten und Wochenenden ausgebaut werden. Großes Augenmerk soll weiterhin auf die Kleinsten gelegt werden“, erklärt Stadträtin Mag.a Elisabeth Mayr. Im Bildungsbereich sollen die Empfehlungen der Bildungsstrategie umgesetzt werden. Weiters gelte es vor allem die Entwicklungen im Bund sowie die neue Bildungsdirektion abzuwarten. „Integration ist eine Querschnittsmaterie, die sowohl in Bildung, Sport, Behindertenarbeit als auch Frauenarbeit ausstrahlt“, wird Stadträtin Mayr die Verbindungspunkte verstärken und über die Ressorts verknüpfen. „Denn gerade auch im Sport bieten sich durch das Miteinander große Möglichkeiten und hier wird schon jetzt sehr erfolgreich gearbeitet.“

„Ich freue mich als künftige Stadträtin für Umwelt, Energie, Mobilität, Straßen – und Verkehrsrecht, Tiefbau, Grünanlagen, Straßenbetrieb und Kultur über drei Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen besonders“, führt Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl an: „Über die klar vereinbarten Mobilitätszielsetzungen den Umweltverbund auszubauen, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren und so den Menschen und der Wirtschaft öffentlichen gut gestaltbaren Raum zurückzugeben. Ich freue mich über sehr detaillierte Klimaschutz- und Energiepolitikzielsetzungen – und Maßnahmen, die uns sicherlich gut helfen, den mit dem Energieplan, SINFONIA und e5 eingeschlagenen Weg beschleunigt und umfangreicher fortzusetzen“, so Schwarzl. „Und nicht zuletzt freue ich mich über die Verbindung von Kultur und Tiefbau in einer Hand. Denn da lässt sich mein Wunsch, Kultur als Stadtentwicklungsfaktor zu sehen, möglicherweise konkretisieren.“

Aus seinen Ressorts möchte der gewählte Bürgermeister Georg Willi zum Thema Finanzen festhalten: „Es sind mit großen Projekten nachhaltig und langfristig wirkende Projekte geschaffen worden, das wichtigste ist die Straßen- und Regionalbahn. Dort und auch bei der Immobiliengesellschaft gab es teilweise beträchtliche Einsparungen. Beim Haus der Musik und bei Patscherkofelbahn sind leider Kostenüberschreitungen eingetreten und Nachschussfinanzierungen notwendig: Wir bekennen uns dazu, diese Finanzierung im erforderlichen Ausmaß sicherzustellen, sofern es keinen politischen Gestaltungsspielraum mehr gibt“, betont Willi abschließend.


>> Download Arbeitsübereinkommen

 

25.04.2018 Tiroler Tageszeitung

26.04.2018 Krone Zeitung

26.04.2018 Kurier

 

26.04.2018 Tiroler Tageszeitung

 

27.04.2018 Basics

 

28.04.2018 Kurier

 

28.04.2018 Tiroler Tageszeitung

 

29.04.2018 Tiroler Tageszeitung

Das Wählen mithilfe einer Wahlkarte ist noch bis Freitag, den 4. Mai 2018 um 14:00 möglich.

Wer am kommenden Wahlsonntag seine Stimme bei der engeren Wahl der Innsbrucker Bürgermeisterin bzw. des Innsbrucker Bürgermeisters nicht direkt im Wahllokal abgeben kann hat somit noch morgen, Donnerstag und Freitag die Chance, direkt im Rathaus von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Weitere Informationen und eine Anleitung für das Wählen mit Wahlkarte finden sich hier:

Abgeordneter Lukas Mandl zu Gast

Bessere Kooperation und Abstimmung stehen im Mittelpunkt der EU-Diskussionsrunde im Gemeinderat. Dazu sind EU-Abgeordnete geladen, um über aktuelle EU-politische Themen zu informieren und diskutieren. „Die Abgeordneten können hier von ihrer Arbeit berichten und wir intensivieren gemeinsam den Kontakt. Dabei geht es nicht um ideologische Linien, sondern um einen ernsthaften, inhaltlichen Austausch“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Gestern referierte Mag. Lukas Mandl (Fraktion der Europäischen Volkspartei) im Plenarsaal über seine Aufgaben im EU-Parlament. In der anschließenden Diskussion tauschten sich die Innsbrucker GemeinderätInnen mit dem Gast aus.

Gemeinsam den Herausforderungen stellen

Mandls Kernthemen als EU-Abgeordneter sind Sicherheit, Bildung und Digitalisierung. Er ging bei seinem Besuch in der Landeshauptstadt speziell darauf ein, dass lokale Regierungen in Europa aktuell vor großen Herausforderungen stehen, die sich in vielen Gemeinden ähneln. Kommunen können voneinander lernen und sich so den Herausforderungen gemeinsam stellen. Neben möglichen gemeinsamen Lösungen, die diskutiert wurden, kamen auch Themen wie Migration und Integration, die Beziehungen zwischen Europa und Russland sowie die neue Datenschutzgrundverordnung in der Diskussion zur Sprache.

Die Reihe der Vorträge von EU-Abgeordneten im Innsbrucker Gemeinderat begann bereits im Jahr 2016. Neben dem ehemaligen Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, Othmar Karas, diskutierten auch bereits Ulrike Lunacek und die EU-Abgeordneten Karoline Graswander-Hainz, Monika Vana sowie Paul Rübig mit dem Innsbrucker Gemeinderat. (IKM)

Einen ganz persönlichen Wahlaufruf gab es von Proponenten des Bürgerkomitees „Wir für Christine Oppitz-Plörer“. Vorsitzender DI Harald Schneider begrüßte gemeinsam mit Musikerin Maria Zeisler, Gemeinderätin Elfriede Moser, Ex-Fußballer Thomas Pichlmann und Künstler Georg Loewit die VertreterInnen der Medien.

„Wir stehen vor einer Richtungswahl und wir wollen eine klare und stabile Entscheidung für unsere Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Ziel ist es die Stichwahl zu erreichen, dafür treten wir gemeinsam als unabhängige und überparteiliche Bewegung ein“, so der Vorsitzende des Bürgerkomitees DI Harald Schneider.

„Es wird auch in Zukunft eine große Managementaufgabe sein, zwischen den verschiedensten Gruppierungen durch Zusammenarbeit Mehrheiten für die weitere Entwicklung unserer Stadt zu finden. Christine Oppitz-Plörer und ihre Liste Für Innsbruck fühlen sich ausschließlich der Stadt Innsbruck und ihren Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet. Dieser erfolgreiche Weg soll fortgesetzt werden“, so Schneider dessen Bewegung mittlerweile über 320 Mitglieder zählt.

 

Gut für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

„Geht es den ArbeitnehmerInnen gut, geht es der Wirtschaft gut und darauf hat unsere Bürgermeisterin stets ein Auge. Ich kenne Christine Oppitz-Plörer seit 18 Jahren und schätze ihre Handschlagqualität. Ich appelliere an alle Frauen und alle bürgerlichen Kräfte die Bürgermeisterin zu wählen, damit wir nicht vor einer Entscheidung zwischen blau und grün landen“, erklärt die langjährige Gemeinderätin und Arbeitnehmervertreterin Elfriede Moser.

 

Innsbruck muss lebendig bleiben

„Es ist unheimlich viel passiert in den vergangenen Jahren und die Führung unserer Landeshauptstadt hat unter den Frauen Hilde Zach und Christine Oppitz-Plörer stets hervorragend funktioniert. Ich bewundere Christines Dialogfähigkeit mit der sie wichtige Anliegen für die Stadt umsetzt“, so Georg Loewit, bekannter Innsbrucker Künstler aus dem Saggen.

 

Christine ist intuitiv und erfolgreiche Managerin

„Christine ist eine Frau, die zwei Dinge in sich vereinbart. Sie ist intuitiv und hat gleichzeitig die Fähigkeit das Unternehmen Stadt erfolgreich zu führen. In den letzten Jahren sind unglaublich viele positive Dinge geschehen und ich wünsche mir, dass unsere Bürgermeisterin mit ihrem Team ihre Arbeit fortsetzen wird“, so Musikerin Maria Zeisler.

 

Innsbruck ist Lebensraum

„Ich schätze an Innsbruck die Möglichkeit mich jederzeit bewegen zu können. In allen Stationen meiner Karriere gab es einen Ort an dem ich mich am wohlsten gefühlt habe und hier wohne ich heute. Christine Oppitz-Plörer führt die Stadt hervorragend und ich bin der Meinung, dass das so weitergehen soll“, so Ex-Fußballer Thomas Pichlmann.

Adaptierte Vereinsräumlichkeiten an der Haller Straße übergeben

Die Freiwillige Feuerwehr und die Musikkapelle Mühlau können sich über mehr Platz in ihrem Quartier an der Haller Straße freuen. Der Bedarf nach mehr Fläche war bereits länger gegeben. Nachdem eine unmittelbar angrenzende Wohnung frei wurde, erstellte die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) eine Planung für deren Nachnutzung, unter Berücksichtigung der restlichen Räumlichkeiten im Obergeschoß.

Zusammenarbeit mit Vereinen

„Mitglieder der Feuerwehr und der Musikkapelle waren in die Planung eingebunden. Ihre Wünsche wurden eingearbeitet. Beide Vereine haben nun eine optimale Raumsituation, die ihren Bedürfnissen entspricht“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit zwischen NutzerInnen und IIG: „Die gesamten Abbrucharbeiten haben die Vereine in Eigenleistung ausgeführt. Auch die Innenausstattung haben sie selbst übernommen“, erklärte Kaufmann. Von November 2017 bis Jänner 2018 führte die IIG eine Generalsanierung der Räumlichkeiten sowie sicherheitstechnische Adaptierungen im Treppenhaus durch. Zudem wurden die Haupt- und Nebeneingangstüren im Sinne des Denkmalschutzes hergerichtet.

Mehr Platz für alle

Ab sofort stehen der Musikkapelle 194 anstatt wie bisher 141 Quadratmeter zur Verfügung. Die Feuerwehr erhielt im ersten Stock einen neuen Aufenthaltsraum mit knapp 23 Quadratmetern. Getrennte Toiletten stehen den beiden Vereinen ab sofort gemeinsam zur Verfügung. Aktuell sind fünf Frauen Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr in Mühlau. „Die Maßnahmen wurden alle mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt. Die Aufenthaltsqualität konnte mit dem zusätzlichen Raumangebot verbessert werden“, erklärte IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler bei der Übergabe. (IKM/FI)

Fünf Mitglieder mit Verdienstmedaillen der Stadt ausgezeichnet

Ehrungen, Beförderungen und die Verleihung von Verdienstzeichen gaben vor Kurzem den Mitgliedern der Innsbrucker Feuerwehren Grund zum Feiern: Ausgeschiedene Funktionäre wurden im Rahmen eines Festaktes des Bezirksfeuerwehrverbandes geehrt sowie die wieder- und neugewählten Repräsentanten befördert.

„In der immer schnelllebigeren Zeit und durch verschiedene berufliche Herausforderungen ist es nicht immer leicht, zusätzlich in seiner Freizeit auch noch eine ehrenamtliche Funktion auszuüben. Mit dieser Feier wird ein weiteres Zeichen für Wertschätzung der wertvollen und zugleich freiwilligen Arbeit, die jedes Mitglied der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Innsbruck für die Bevölkerung leistet, gesetzt“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Auch der ressortzuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bedankte sich für die Leistungen der Kameraden: „Unser Dank gilt besonders den langjährigen Funktionären. Durch einen Beschluss des Gemeinderates können wir zudem fünf Feuerwehrmänner mit den Verdienstmedaillen der Stadt Innsbruck auszeichnen.“

 

Die fünf Verdienstmedaillen, die vom Gemeinderat genehmigt wurden:

  • Gerhard Achammer, Feuerwehr Wilten (Kassier 2013-2018, Bezirksjugendsachbearbeiter 1988-1995 und Landesjugendsachbearbeiter-Stv. 1990-2003)
  • Bernhard Gstir, Feuerwehr Mühlau (Kassier 1988-2018)
  • Ing. Christoph Larcher, Feuerwehr Arzl (Kommandantstv. 2003 – 2017)
  • Matthias Sparber, Feuerwehr Arzl (Kommandantstv. 1998-2001, Kommandant 2001-2018)
  • Andreas Winterle, Feuerwehr Arzl (Schriftführer 2008-2018, Bezirksjugendsachbearbeiter seit 2014)

(IKM/FI)

Erste Anlaufstelle im Rathaus wurde modernisiert

„Kommunikation auf Augenhöhe“ ist ein Leitspruch, der im Stadtmagistrat gelebt wird. Durch den Umbau des Bürgerservices lässt dieser sich zukünftig noch leichter umsetzen. Heute wurde die neugestaltete Servicestelle in den RathausGalerien offiziell eröffnet.

„Der Bürgerservice ist für viele die erste Anlaufstelle im Rathaus. Durch die Modernisierung gehen wir mit der Zeit und schaffen eine angenehme Atmosphäre für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeiterinnen in der Servicestelle“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Für die Planung des neuen Bürgerservice wurden neben ExpertInnen und Best-Practice-Beispielen auch VertreterInnen von Seniorenorganisationen herangezogen und eingebunden. „Ältere Menschen sind ein großer Teil des Klientels im Bürgerservice. Das liegt unter anderem daran, dass der Seniorenausweis hier ausgestellt wird“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und geht ins Detail: „Alle Generationen sollen sich im neuen Bürgerservice wohl und gut beraten fühlen. Die Rahmenbedingungen dafür wurden nun geschaffen.“

 

Testlauf für weitere Neuerungen

Der neue Bürgerservice übernimmt neben den gewohnten Aufgaben nun eine zusätzliche: Er dient ab sofort als Testumgebung für mögliche andere Bereiche im Rathaus. „Wenn sich die Gestaltung der Wartesituation bewährt, wird sie auch bei anderen Ämtern, bei denen es zu Wartezeiten kommen kann, Anwendung finden“, erläutert der Magistratsdirektor.

 

Mehr als 140.000 Kontakte

Die Ausstellung von Anrainer-Parkkarten, Seniorenausweisen und Bürgerkarten fällt ebenso in das Aufgabenfeld der Bürgerservice-Mitarbeiterinnen wie Auskünfte zu richtigen AnsprechpartnerInnen im Rathaus. „Wir fungieren als Schnittstelle zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und den vielen Dienststellen im Haus“, erklärt Sabine Kröß-Tunner, Leiterin des Referats Bürgerservice und Fundwesen. Im vergangenen Jahr kümmerten sie und ihr Team sich um mehr als 140.000 Anliegen. (IKM)

Abgeschlossener Studierendenwettbewerb stellt Weichen für Stadtteilarbeit

Gezielte Stadtteilarbeit hat in der Landeshauptstadt einen hohen Stellenwert. Nachdem bereits in Wilten ein Stadtteilzentrum gut angenommen wird, setzt die Stadt Innsbruck auch in der Reichenau auf Gemeinwesenarbeit. Mit einem Studierendenwettbewerb fiel der Startschuss für ein temporäres Stadtteilbüro am Areal „Campagne Reichenau“.

„Zum ersten Mal beginnen wir mit der gezielten Stadtteilarbeit bereits vor der Besiedelung des Gebiets. Eine weitere Besonderheit an dem Projekt ist, dass die institutionalisierte Stadtteilarbeit über die Neubebauung hinausgeht und die gesamte Reichenau einbezieht“, erklärte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei der Verkündung des Wettbewerbssiegers. 18 Projekte wurden von Teams der „Entwerfen“-Lehrveranstaltung an der Universität Innsbruck eingereicht. Für den Wettbewerb kooperierte die Stadt Innsbruck mit dem „Studio 3“ der Architekturfakultät, der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) und der Neuen Heimat Tirol (NHT). Betreut wurden die Studierenden von den ProjektleiterInnen DI Verena Rauch und DI Walter Prenner.

 

Ausstellung der Modelle

Gestern konnte die zehnköpfige Jury mit vier BeraterInnen das Siegerprojekt küren. Das Team Niklas Nalbach, Lukas Kochendörfer, Ferdinand Rubach und Evagelos Palaskas überzeugte durch seine Ideen für das Stadtteilbüro. Die Sieger des Wettbewerbs erhalten 1.000 Euro, zudem gibt es fünf Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 500 Euro. Das temporäre Projekt wird an der Ecke Radetzkystraße/Hegnerstraße situiert, an der Stelle des ehemaligen Klubhauses des Tennisvereins IT, der in seine neuen Anlagen in der Wiesengasse 20 übersiedelt. Der Bau, bei dem auch die Studierenden selbst mitarbeiten werden, soll noch vor den Sommerferien fertiggestellt werden. Interessierte BürgerInnen können sich vorab im Klubhaus ab morgen Donnerstag, 12. April, bis Samstag, 14. April, die Pläne und Modelle aller eingereichten Projekte ansehen. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils von 16:00 bis 19:00 Uhr.

 

Vorübergehende Lösung

Nach Fertigstellung des ersten Baufelds am Areal „Campagne Reichenau“ wird das Stadtteilbüro in seinen fixen Standort übersiedelt. Bis dahin wird die temporäre Einrichtung an der Ecke Hegnerstraße/ Radetzkystraße zur Verfügung stehen. „Dieser Bereich ist nicht von der Baustelle betroffen und kann somit für das Stadtteilzentrum befristet zur Verfügung gestellt werden. Durch die Zusammenarbeit mit der Universität und dem vorübergehenden Bestand des Bauwerks werden die Kosten in einem vertretbaren Rahmen gehalten“, erläuterten die Geschäftsführer Dr. Franz Danler (IIG) und DI Mag. Markus Pollo (NHT). Der Baubeginn für das Areal „Campagne Reichenau“ ist im Frühjahr 2019 geplant. Eine Übersiedelung des temporären Stadtteilzentrums wird voraussichtlich bei der Übergabe in der zweiten Jahreshälfte 2021 erfolgen. Die Aufgabe des Stadtteilkoordinators in der Reichenau übernimmt ab Juli Mag. Paul Klumpner. Ziel ist es, eine Informationsdrehscheibe zu sein und erste Aktivitäten zur Vernetzung im Stadtteil zu setzen. (IKM/FI)

Für Innsbruck lud am Samstag, den 14. April 2018 zum großen Familienpicknick im Rapoldipark ein. Auf alle, die das schöne Wetter für gemeinsamen Familienspaß nutzen wollten wartete ein buntes Programm mit Hüpfburg, Kletterwand, Bunges-Trampolin, Hip Hop Dance Workshop, Mosaikstadt, Taekwondo Kurse, Kinderschminken, Zaubershow und vieles mehr! Außerdem gab es die Möglichkeit, bei einem spannenden Stempelsammeln mitzumachen und einen tollen Preis zu gewinnen.

Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann freuen sich, dass das Für Innsbruck Familienpicknick im Rapoldipark am Samstag ein so großer Besuchermagnet war. Knapp 1.000 Besucher kamen der Einladung von Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und ihrer Liste Für Innsbruck nach und genossen das umfangreiche Programm und die kulinarischen Stärkung, welche von den Kandidatinnen und Kandidaten der Liste Für Innsbruck zubereitet wurde.
 
„Mit unserem heutigen Familienpicknick richten wir eine starke Botschaft an alle, die den wunderschönen Rapoldipark zu einem echten Treffpunkt für Familien gestalten wollen“, so Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.
 
„Wenn ich sehe wie viele freudestrahlende Familien und Kinder heute hier sind, dann ist das für mich eines der größten Anliegen in der kommenden Periode, den Rapoldipark durch verschiedenste Maßnahmen im Sinne von ‚Innsbruck leben‘ noch liebenswerter für alle Generationen zu machen“, schließt Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.


 

 

 

10 Tage vor der Gemeinderatswahl trafen sich die Mitglieder des Bürgerkomitees „Wir für Christine Oppitz-Plörer“ im Autohaus Unterberger. Nach einer Trommeleinlage durch die Free Beat Company eröffnete der Vorsitzende des Bürgerkomitees, DI Harald Schneider, das Treffen und berichtete über die zahlreichen Aktivitäten der vergangenen Wochen. Besonders die offene Plattform www.fuer-christine.at erfreut sich größter Beliebtheit! Unsere Bürgermeisterin bedankte sich für die große Unterstützung bei den rund 150 Anwesenden und gab einen Ausblick auf die letzen Tage im Intensivwahlkampf. Es wird um jede Stimme für die Bürgermeisterin und die Liste Für Innsbruck gehen, damit sich die Innsbruckerinnen und Innsbrucker am Montag nach der Wahl nicht grün und blau ärgern müssen. Also: Besser gleich Christine wählen! 😉

 

Sehr gute Kooperation mit Stadtpolizeikommando bei den „Sicherheitsforen“

Ein von dem Land Tirol, der Stadt Innsbruck und dem Stadtpolizeikommando initiiertes Sicherheitspaket wurde nun zum zweiten Mal verlängert. Die Landesregierung ebnete mit einem aktuellen Beschluss die Verlängerung bis zum 31. Dezember 2018. „Als Bürgermeisterin von Innsbruck bedanke ich mich bei Landeshauptmann Günther Platter und der Tiroler Landesregierung für den Beschluss zur Weiterführung des Sicherheitspaketes und zur Bereitstellung der finanziellen Mittel. Die getroffenen Maßnahmen haben sich für die Anrainerinnen und Anrainer von Flüchtlingsunterkünften und für das Zusammenleben bewährt“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und betont die positiven Kooperationen: „Es ist wichtig, sicherheits- und ordnungspolitische Maßnahmen fortzuführen und an Sicherheits-Hotspots gezielt einzusetzen. Mein besonderer Dank gilt auch dem Stadtpolizeikommando Innsbruck, das in Zusammenarbeit mit der Stadt bei den ‚Sicherheitsforen‘ zu den Themen Rapoldipark, Teestube und Kochstraße konkrete Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet und umsetzt.“

 

Maßnahmenbündel zeigt Wirkung

Im Jahr 2016 – am Höhepunkt der großen Fluchtbewegung – schnürten Land Tirol, Stadt Innsbruck und das Stadtpolizeikommando erstmals das „Sicherheitspaket“ für die Landeshauptstadt. Zentrales Thema war es, die Situation in und nahe der großen Flüchtlingsunterkünften zu verbessern, um auch die Sicherheit für die einheimische Bevölkerung zu gewährleisten. Ein Bündel von Maßnahmen wurde erarbeitet und umgesetzt. Dazu zählen z.B. mehr Sicherheitspersonal in den Großunterkünften, ein durchgehender 24-Stunden-Journaldienst bei der „Tiroler Soziale Dienste GmbH“, eine mobile Bestreifung und eine Verdoppelung der bereits bestehenden Nachtstreifen des Sicherheitsdienstes. Federführend bei der Ausarbeitung des Sicherheitspaketes war Amtsvorstand Elmar Rizzoli (Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen). Die Mobile Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck kontrolliert zudem verstärkt das betroffene Umfeld, Parkanlagen und den Hauptbahnhof.

 

Sicherheitsforen mit AnrainerInnenbeteiligung

Gerade die polizeilichen Sicherheitsforen haben für die Bürgermeisterin gezeigt, wie Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich aussieht. Die Partner das Stadtpolizeikommando Innsbruck, die Stadt Innsbruck sowie AnrainerInnen und VertreterInnen von Institutionen haben gemeinsam konkrete Maßnahmen erarbeitet, wie beispielsweise beim „Sicherheitsforum Rapoldipark“. Einige befinden sich derzeit in der Umsetzung, wie etwa das bereits im Stadtsenat beschlossene Beleuchtungskonzept für den Stadtpark. „Dennoch benötigt die Innsbrucker Polizei mehr Personal, um für die Herausforderungen im Sicherheitsbereich gerüstet zu sein. Ich freue mich, dass der Innenminister kurz vor der Gemeinderatswahl Innsbruck besucht und hoffe, dass dieser Besuch auch zur Folge hat, dass das Stadtpolizeikommando kontinuierlich um 200 Polizistinnen und Polizisten aufgestockt wird“, betont Bürgermeisterin Oppitz-Plörer abschließend. (IKM/FI)

In den RathausGalerien finden Aktionstage für SeniorInnen statt

Mit den Gesundheitstagen in den RathausGalerien bot das Referat „Frauen und Generationen“ heuer erneut ein kostenloses und niederschwelliges Serviceangebot an, welches sich speziell an SeniorInnen richtet. Unter dem Motto „Vorsorgen ist besser als Heilen“ stand der Auftakt am gestrigen Mittwoch. Heute von 09:00 bis 16:00 Uhr stand die zweite Etappe auf dem Plan.

„Die Gesundheit der Innsbrucker Seniorinnen und Senioren ist mir ein großes Anliegen. Als Seniorenreferent lade ich alle ein, dieses niederschwellige Angebot in den RathausGalerien zu nutzen“ erklärt der ressortzuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, als er selbst in der Gesundheitsstraße zum Blutabnehmen Platz nimmt. „Mit den Gesundheitstagen bieten wir die Möglichkeit, ganz spontan und unkompliziert – sozusagen im Vorbeigehen – ein paar Minuten in persönliche Gesundheit und Vorsorge zu investieren“, fasst Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer zusammen.

BesucherInnen bot sich die Gelegenheit, hilfreiche Gesundheits-Tipps zu erfahren. (IKM/FI)

Stadtmagistrat ist Arbeitgeber für knapp 1.600 Personen

Wie vielfältig die Aufgaben im öffentlichen Dienst sind, zeigt ein Blick auf den Personalplan der Stadt Innsbruck. In nahezu jedem Lebensbereich wirkt die Stadt ein bisschen mit. Dahinter stehen rund 1.600 MitarbeiterInnen. Warum der Stadtmagistrat ein attraktiver Arbeitgeber ist, erläuterten Bürgermeisterin und Personalreferentin Mag.a Christine Oppitz-Plörer sowie der städtische Personalamtsleiter, Mag. Ferdinand Neu, in einem Pressegespräch.

„Unser Personal ist unsere wertvollste Ressource“, erklärt die Bürgermeisterin: „Durch ihre Arbeit tragen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich zum Funktionieren unserer Stadt bei. Dass ein Arbeitsplatz bei der Stadt begehrt ist, zeigt die Tatsache, dass wir pro Jahr durchschnittlich mehr als 150 Neueinstellungen vornehmen.“ Im vergangenen Jahr begrüßte die Stadt Innsbruck sogar 160 neue MitarbeiterInnen in ihren Reihen.

 

Ausgezeichneter Lehrbetrieb

Aktuell bildet die Stadt Innsbruck knapp 20 Lehrlinge in sieben verschiedenen Lehrberufen aus. „Ziel der Lehrlingsausbildung im Stadtmagistrat ist eine Win-Win-Situation“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und geht ins Detail: „Mir persönlich ist die Einstellung von Lehrlingen ein großes Anliegen. Wir bilden dadurch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der nächsten Generation aus und geben den jungen Menschen eine Perspektive.“ Als erste Gemeinde darf sich die Stadt Innsbruck „ausgezeichneter Lehrbetrieb“ nennen.

 

Vorzeigeprojekt „Aktion 20.000“

Von Anfang an beteiligte sich die Stadt Innsbruck an der Aktion 20.000, die in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) durchgeführt wird. Ziel des Projekts ist es Menschen über 50 Jahre, die am Arbeitsmarkt beispielsweise durch Langzeitarbeitslosigkeit nicht einfach vermittelt werden können, eine Beschäftigung zu geben. „Wir haben seit Beginn der Aktion rund 50 Personen eingestellt. Dabei haben wir aktiv nach Positionen gesucht, die diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter belegen können“, so Personalchef Neu.

 

Integration wird groß geschrieben

Die Stadt Innsbruck ist ein sozialer Arbeitgeber: So wird beispielsweise die Einstellungs-Quote der Personen mit Handicap mit 155 Prozent übererfüllt. Weit über 100 Personen mit Behinderung sind aktuell beschäftigt. Für die funktionierende Integration wurde der Magistrat bereits vom Sozialministerium ausgezeichnet. (IKM/FI)

Oppitz-Plörer unter 43 Bürgermeisterinnen aus 28 Ländern weltweit

Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer wurde für den Preis „World Mayor 2018“ nominiert. Seit 2004 wird der Preis von der Stiftung „City Mayors Foundation“ – einer Ideenfabrik für städtische Angelegenheiten – verliehen. Dieser Preis soll das Ansehen der BürgermeisterInnen weltweit erhöhen und jene honorieren, die sich um ihre Gemeinden verdient gemacht haben. In diesem Jahr widmet sich die Auszeichnung gänzlich weiblichen Stadtführerinnen, die herausragende und dauerhafte Beiträge für ihre Gemeinde geleistet haben.

Neben Christine Oppitz-Plörer sind unter anderem Bürgermeisterinnen aus den Städten Las Vegas, Stockholm, Paris, Sydney und Prag für den Preis nominiert. Als Vorsitzende des Finanzausschusses des Rats der Gemeinden und Regionen (RGRE) ist Innsbrucks Bürgermeisterin, neben 20 ebenfalls nominierten europäischen Bürgermeisterinnen, die einzige Vertreterin aus Österreich.

Der Preis, der seit 2006 im Zweijahresrhythmus vergeben wird, ehrt BürgermeisterInnen mit der Vision, der Leidenschaft und den Fähigkeiten, ihre Städte zu unglaublichen Orten zum Leben, Arbeiten und Besuchen zu machen. Bereits 2005 und 2008 konnten Frauen den Preis gewinnen. Im Jahr 2005 war unter anderem die verstorbene Alt-Bürgermeisterin Hilde Zach unter den FinalistInnen. Die Gewinnerin des „World Mayor 2018“ wird Anfang 2019 durch VertreterInnen der Stiftung bekannt gegeben. (IKM/FI)

 

Die bisherigen GewinnerInnen des World Mayor Preises seit 2004: www.worldmayor.com

Stadt Innsbruck und Stadtpolizeikommando zogen positives Resümee der bisherigen Sicherheitsforen, weitere Maßnahmen werden umgesetzt

Im Rahmen der Initiative „Gemeinsam. Sicher“ des Stadtpolizeikommandos Innsbruck wurden in Kooperation mit der Stadt Innsbruck in der Vergangenheit mehrere Sicherheitsforen an verschiedenen Standorten abgehalten. Das Forum bei der Teestube in der Kapuzinergasse bringt beispielsweise Verbesserungen für das subjektive Sicherheitsgefühl der AnrainerInnen. „Die Sicherheit der Innsbruckerinnen und Innsbrucker, das soziale Miteinander und Zusammenleben stehen bei allen Initiativen und Bemühungen im Vordergrund. Die Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Teestube, dem Verein für Obdachlose, war vorbildlich und gemeinsam konnten nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Umgebung gefunden werden“, resümierte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei einem Besuch vor Ort.

 

Sicherheit mit sozialer Dimension

Beim „Sicherheitsforum Teestube“ wurden seit September 2017 in drei Runden gemeinsam mit den beteiligten Projektpartnern, wie dem Verein für Obdachlose (Betreiber der Teestube), der Volksschule Dreiheiligen, der Bundesimmobiliengesellschaft und weiteren Wohnbauträgern praktische Maßnahmen erarbeitet. Diese werden einerseits die Sicherheit im Bereich der Kapuzinergasse weiterhin gewährleisten, andererseits die soziale Dimension nicht außer Acht lassen. „Durch eine intensivierte Kommunikation zwischen den einzelnen Partnerinnen und Partnern sowie einer regelmäßigen Bestreifung des Gebietes durch die Polizeiinspektion Pradl und die Mobile Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck, konnte das so wichtige subjektive Sicherheitsgefühl verbessert werden“, sind sich Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler, MA, und Amtsleiter Elmar Rizzoli einig.

 

Neues Aufenthaltsangebot

Der Verein für Obdachlose intensivierte seinerseits die Gespräche mit den sich vor der Teestube aufhaltenden Menschen, kümmerte sich um die Problematik freilaufender Hunde und brachte sich in die Planungen des sogenannten „Sonnenplatzls“ ein. Dort entsteht eine geschlossene Räumlichkeit bzw. Laube mit Dusche und WC. Für diese besitzt der Verein das Hausrecht und er kann somit den Menschen, die sich bisher auf der Straße aufgehalten haben, ein Aufenthaltsangebot bieten. Darüber hinaus wandelt das Referat für Straßenverkehr und Straßenrecht, die in der Kapuzinergasse geltende Schrägparkordnung für eine bessere Übersichtlichkeit in eine Längsparkordnung um. Das Amt für Grünanlagen kümmert sich verstärkt um die Pflege des gesamten Außenbereichs, inklusive der vorhandenen WC-Anlage gegenüber der Teestube. Ein weiterer Schritt zur Erhöhung der subjektiven Sicherheit in dem Bereich ist die geplante Schaffung einer zweiten Teestube gemeinsam mit der Caritas Tirol und dem Land Tirol bei den Barmherzigen Schwestern am Rennweg. (IKM/FI)

Kunst und Kultur waren der Alt-Bürgermeisterin Hilde Zach ein großes Anliegen. Im Gedenken an sie und ihre Errungenschaften für das kulturelle Leben in Innsbruck vergibt das Kulturamt der Stadt Innsbruck jedes Jahr mehrere Stipendien, die ihren Namen tragen. Der Startschuss für die diesjährige Bewerbungsfrist zu zwei dieser Auszeichnungen steht kurz bevor. Seit dem 03. April bietet sich bildenden KünstlerInnen und SchriftstellerInnen der Stadt Innsbruck wieder die Chance, sich für die Hilde-Zach-Kunststipendien und die Hilde-Zach-Literaturstipendien zu bewerben.

Um sowohl etablierte, als auch aufstrebende Kunstschaffende zu würdigen, sind die Stipendien in ein Literatur- und Kunststipendium sowie dazugehörige Förderstipendien unterteilt. Die ersten beiden sind mit jeweils 7.000 Euro und die zwei Förderstipendien mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Ziel dieser Unterstützungen ist es, LiteratInnen sowie bildende KünstlerInnen zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich ihrer kreativen Tätigkeit intensiv zu widmen.

„Dass unsere Alpenstadt über die Landesgrenzen hinaus als ein Zentrum für Kunst und Kultur bekannt ist, haben wir den zahlreichen Innsbrucker Kunstschaffenden zu verdanken, die durch ihre Werke ein bleibendes Kulturgut für unsere Stadt schaffen. Die Förderungen der Stadt Innsbruck sollen die KünstlerInnen und LiteratInnen der Landeshauptstadt dabei unterstützen, ihr Talent und Potential voll auszuschöpfen“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

Auswahlverfahren

Voraussetzung für die Zuerkennung ist, dass der/die Künstler/in das 18. Lebensjahr vollendet hat und in Innsbruck geboren, in Innsbruck wohnhaft oder in Innsbruck dauerhaft kreativ oder künstlerisch tätig ist. Für die Förderstipendien gilt zusätzlich, dass das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet sein darf. Die Auswahl der StipendiatInnen für die Kunst- und Literaturstipendien erfolgt durch eine jeweils dreiköpfige, jährlich wechselnde Fachjury, die aus Mitgliedern der verschiedenen Bereiche einer jeweiligen Disziplin besteht. (IKM/FI)

Weitere Informationen sowie den gesamten Ausschreibungstext mit den konkreten Bedingungen unter: www.innsbruck.gv.at

Wilhelmine Seeber feierte 100. Geburtstag

Die Feier der hundertjährigen Wilhelmine Seeber fand weder bei ihr Zuhause noch in einem Seniorenheim statt. Die Geburtstagsgesellschaft versammelte sich im Gasthaus Goldenes Dachl in der Altstadt, jenem Lokal in dem die rüstige Seniorin seit 30 Jahren beinahe täglich anzutreffen ist. „Dass Sie sich heute Zeit für mich nehmen, ehrt mich sehr“, begrüßte das Geburtstagskind Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und fügte hinzu: „Ich freue mich so, mir kommen fast die Tränen.“

 

Der Lebensweg einer starken Frau

Aufgewachsen in einem Heim, zählte Wilhelmine Seeber in der Schule stets zu den Klassenbesten. Sie arbeitete als Dienstmädchen, später als Vorarbeiterin in einer Teigwarenfabrik. Diese räumte sie am Wochenende auf, um sich ihre Fortbildung finanzieren zu können. Ihr Fleiß zahlte sich aus, denn aufgrund ihrer Fertigkeiten erlangte sie eine Stelle bei der Tiroler Tageszeitung. Während des Krieges verschlug es Wilhelmine Seeber nach Brüssel, Mailand und Verona. Auf dem Rückweg nach Innsbruck wurde sie am Brenner ohne entsprechende Papiere abgewiesen. Daraufhin kam sie bei Südtiroler Bauern unter, half bei der Kinderbetreuung und flickte Socken. Den Grenzübergang am Brennerpass überquerte sie letztendlich versteckt in einem Viehwagen. Zurück in Innsbruck musste sie allerdings feststellen, dass ihre Wohnung längst von anderen bewohnt wurde. „Sie erzählen Innsbrucker Geschichte“, kommentierte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Ihr Leben sollte verfilmt werden.“

 

Gemeinsam durch schwere und schöne Jahre

Ihren inzwischen verstorbenen Mann lernte Seeber 1938 kennen, 1940 wurde geheiratet. Die darauffolgenden Jahre waren nicht leicht: Ihr Mann wurde eingezogen und Wilhelmine Seeber wusste jahrelang nicht, ob sie sich jemals wieder sehen würden. Nach dem Krieg erlebten die beiden allerdings noch viele schöne Jahre. Ihre gemeinsame Leidenschaft war unter anderem das Motorradfahren. Gemeinsam befuhren sie sogar den Großglockner. „Ich sehe meinen Mann wieder, ansonsten ginge er mir ab“, erklärte die Jubilarin und beeindruckte das Innsbrucker Stadtoberhaupt mit dieser Lebensweisheit: „Sie sind ein unglaublich positiver Mensch“, stellte diese fest. (IKM)

Stadt Innsbruck startet Fotowettbewerb #INNstablick mit anschließender Ausstellung im Stadtarchiv/Stadtmuseum

Wie sehen die InnsbruckerInnen ihre Stadt? Ein Blick auf die soziale Plattform Instagram, unter dem Hashtag #INNstablick, wird dies ab sofort bis zum 28. Mai 2018 laufend verraten. Die Stadt Innsbruck veranstaltet nämlich in Kooperation mit dem Innsbrucker Stadtmarketing und Foto Lamprechter einen Social-Media-Fotowettbewerb. Zu gewinnen gibt es in erster Linie eine „Polaroid Pop Instant“-Kamera als Hauptpreis. Des Weiteren bietet auch die Teilnahme an der Ausstellung im Stadtarchiv/Stadtmuseum einen Anreiz für (Hobby-)FotografInnen aus Innsbruck.

„Unsere Stadt ist vielfältig und hat zahlreiche versteckte Ecken, die man oft gar nicht wahrnimmt. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer übermittelt uns einen Eindruck von der Stadt“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Die besten Fotos werden von einer Jury ausgewählt und ab Mitte Juni im Stadtarchiv/Stadtmuseum öffentlich ausgestellt.

 

Ablauf

Der Instagram-Wettbewerb startet am Mittwoch, dem 28. März, und dauert bis einschließlich Montag, den 28. Mai 2018. Die Jury wählt die besten hochgeladenen Fotos auf öffentlichen Instagram Profilen aus, die unter dem Hashtag #INNstablick gepostet wurden. Sie setzt sich unter anderem aus VertreterInnen des Stadtmagistrats, dem Innsbruck Marketing, der Firma Lamprechter und des Medienpartners „6020 Stadtmagazin“ zusammen. Die nachfolgende Ausstellung wird vom Stadtarchiv/Stadtmuseum organisiert und durchgeführt. Teilnahmeberechtigt sind alle InnsbruckerInnen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr.

 

Neue Blickwinkel

Das Motto des Wettbewerbs – „Mein Innsbruck vor meiner Tür“ – lässt der Kreativität der Teilnehmenden viel Spielraum. „Mit diesem Fotowettbewerb gehen wir einen modernen Weg in der Bürgerbeteiligung und ermöglichen neue Blickwinkel“, ist sich Lisa Reinthaler, Bakk. Komm, als Leiterin des Referats „Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerbeteiligung und Soziale Medien“ sicher. Das Amtsblatt der Stadt Innsbruck ist seit 2016 selbst unter @innsbruck_informiert auf Instagram zu finden und freut sich wachsender Beliebtheit. Mit mehr als 1.800 FollowerInnen erreicht dieser Kanal täglich mehrere Hundert InnsbruckerInnen. (IKM/FI)