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Keinen Zweifel lässt Für Innsbruck Sportsprecher GR Christoph Kaufmann, dass der öffentliche Sportplatz im Bereich des Busparkplatzes auch in Zukunft erhalten bleiben muss.

„Für Innsbruck hat sich stets für den Erhalt dieser wichtigen Sportinfrastruktur im Zentrum der Stadt eingesetzt, zumal dieser vor allem von hunderten Kindern und Jugendlichen regelmäßig genutzt wird. Jede Änderung der bisherigen Planungen des MCI muss daher den Sportplatz an diesem Standort sicherstellen. Ich bin froh, dass dies in der Koalition derzeit außer Streit steht“, so Für Innsbruck GR Christoph Kaufmann.

Im Jänner Gemeinderat wurde ein Antrag zur Adaptierung des Tiroler Suchtkonzeptes und die Schaffung eines Suchtmittelzentrums behandelt. Für Innsbruck Sozial- und Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch erläutert die Beweggründe:

In den vergangenen Jahren hat sich das Konsumverhalten bei Drogen dramatisch verändert. Das Einstiegsalter sinkt regelmäßig und neue Substanzen kommen auf den Markt. Tirol liegt bei den Erstkonsumenten von Suchtmitteln im absoluten österreichischen Spitzenfeld.

Prävention sollte nicht erst dann einsetzen, wenn es bereits Auffälligkeiten gibt. Das ist viel zu spät. Geben wir unseren Kindern und uns eine Chance, die Gefahren frühzeitig zu erkennen. Versuchen wir gemeinsam dem brutalen Markt mit Suchtmitteln und der damit verbundenen Begleitkriminalität die Grundlage zu entziehen. Die Nachfrage regelt den Markt. Wenn sich die Nachfrage mittelfristig stark reduziert, wird auch der Markt für Dealer uninteressant. Nichtstun wäre die Kapitulation vor dem Erwartbarem.

Wenn wir jetzt mit der frühzeitigen Prävention und mit der Errichtung eines „Sucht(mittel)zentrums“ beginnen, unsere Kinder intensiv zu informieren und Kooperationen mit den Schulen eingehen, die den Besuch dieses Zentrums verpflichtend als Teil des Unterrichtes einplanen, können wir der dramatischen, unvorhersehbaren Entwicklung entgegenwirken.

>> Antrag Suchtmittelzentrum

Die Stadt Innsbruck hat das Konzept des bisherigen Ferienangebots „TeenXpress“ im heurigen Sommer neu aufgelegt. Ab sofort können Innsbrucks Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren mit einem Ausweis zahlreiche Attraktionen sowie die Stadtbücherei ganzjährig nutzen. Die sogenannte „MyInnsbruck JugendCard“ kostet – wie bisher die Karte in der städtischen Bibliothek – acht Euro für ein Jahr und beinhaltet Vergünstigungen in und rund um Innsbruck. Damit werden unter anderem die Nutzung von Bildungs- und Sportangeboten, Kinobesuche und Einkaufsbummel günstiger für die InhaberInnen.

Bildungsauftrag erfüllen

„Mit dem neuen Konzept sprechen wir nicht nur Schülerinnen und Schüler in den Ferien an, sondern auch berufstätige Jugendliche. Durch die Kooperation mit der Stadtbücherei sehen wir das Projekt auch als Teil des Bildungsauftrags, damit erhalten noch mehr junge Menschen als bisher einen Zugang zu tausenden Büchern und Medien“, betont Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. Besonders erfreulich ist, dass der „MyInnsbruck Jugendrat“ aktiv in die Arbeit an dem Projekt eingebunden war und die Interessen der Zielgruppe einbringen konnte. Neben ganzjährigen Angeboten gibt es je nach KooperationspartnerIn auch einmalige und zeitbegrenzte Angebote, wie beispielsweise Gutscheine oder einen Jugendtag bzw. -woche. Kaufmann fügt noch hinzu: „Es sind bereits jetzt tolle Partnerinnen und Partner bei der MyInnsbruck JugendCard dabei. Wir wollen das Angebot aber kontinuierlich mit der Zeit erweitern.“

Einsteigerbonus ab sofort

Das Referat Kinder- und Jugendförderung arbeitet bei dem Projekt eng mit der Stadtbücherei zusammen. Dort wird der Ausweis ausgestellt. „Wir nutzen die bestehende Infrastruktur bei der Umsetzung und noch mehr junge Innsbruckerinnen und Innsbrucker lernen die Stadtbücherei kennen“, betonen Referatsleiterin Mag.a Birgit Ginter (Kinder- und Jugendförderung) und die designierte Leiterin der Stadtbücherei Mag.a Christina Krenmayr unisono. Mit der JugendCard können die Jugendlichen nicht nur die Stadtbücherei, sondern auch die Stadtteilbibliotheken nutzen. Für Ginter ist sicher, dass das Angebot bei der Zielgruppe gut ankommt: „Wir haben schon Nachfragen, was aus dem TeenXpress geworden ist, daher ist die Spannung auf das Ergebnis der Neuausrichtung bei den Jugendlichen schon groß.“

 Für alle, die es schon nicht mehr erwarten können, steht einer Anmeldung ab sofort nichts mehr im Weg. Stellen Jugendliche den ersten Antrag noch heuer, ist die Karte als Startbonus für acht Euro durchgehend bis Ende 2018 gültig. Die MyInnsbruck JugendCard ist digital über eine Smartphone-App und über die Website www.junges-innsbruck.at nutzbar. (Quelle: IKM)

Weitere Informationen und Kontakt:

Referat Kinder- und Jugendförderung
Referatsleiterin Mag.a Birgit Ginter
Tel.: +43 512 5360 4217
post.kinder.jugendfoerderung@innsbruck.gv.at