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In Kooperation zwischen Wirtschaftskammer Tirol, ISD und Stadt Innsbruck entsteht in der Meinhardstrasse eine neue Kinderkrippe, die für 24 Kleinkinder Platz bieten wird.

„Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nicht immer einfach. Kinderkrippen leisten hier für viele Eltern einen wichtigen Beitrag und bieten beste Betreuung für die Kleinsten Mitbürger an“, freut sich Für Innsbruck Bildungssprecherin Mag. Brigitte Berchtold.

Kooperation ist beispielgebend

Unternehmen sind auf gute Mitarbeiter angewiesen und wollen diese auch möglichst lange halten bzw. im Fall einer Arbeitsunterbrechung aufgrund einer Schwangerschaft rasch wieder integrieren. Kinderbetreuungsangebote von Unternehmen helfen dabei, machen den Arbeitsplatz attraktiv und unterstützen die Eltern.

„Dieses vorbildliche und nachahmenswerte Kooperationsprojekt ist ein weiterer Baustein in der Umsetzung des Schwerpunktes ‚Innsbruck als familienfreundliche Stadt‘, welcher von Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer initiiert und maßgeblich geprägt wurde. Dies gilt es weiterhin zu stärken und zu forcieren – ganz unter dem Motto: ‚Bildung von Anfang an’. Das ist und bleibt für uns ein zentrales Anliegen“, schließt Berchtold.

Keinen Zweifel lässt Für Innsbruck Sportsprecher GR Christoph Kaufmann, dass der öffentliche Sportplatz im Bereich des Busparkplatzes auch in Zukunft erhalten bleiben muss.

„Für Innsbruck hat sich stets für den Erhalt dieser wichtigen Sportinfrastruktur im Zentrum der Stadt eingesetzt, zumal dieser vor allem von hunderten Kindern und Jugendlichen regelmäßig genutzt wird. Jede Änderung der bisherigen Planungen des MCI muss daher den Sportplatz an diesem Standort sicherstellen. Ich bin froh, dass dies in der Koalition derzeit außer Streit steht“, so Für Innsbruck GR Christoph Kaufmann.

Anmeldung für die Sommerferien möglich

Die Ferienzeit rückt näher und damit auch die Möglichkeit, Kinder für eine städtische Betreuung in den Sommerferien anzumelden. Das Angebot richtet sich an berufstätige Eltern. Die Einschreibung erfolgt in dem Kindergarten oder Schülerhort, den der Nachwuchs regulär besucht. Auch eine schulische Ferienbetreuung für städtische Pflichtschulkinder wird in den Sommerferien ermöglicht.

Es ist eine Anmeldung in der Zeit von Montag bis Freitag, 23. bis 27. April, notwendig.

Für Kinder, die keinen städtischen Kindergarten oder Schülerhort besuchen, erfolgt die Einschreibung im 4. Stock des Rathauses (Maria-Theresien-Straße 18; Lifte RathausGalerien) beim Amt für Kinder, Jugend und Generationen. Die Sommer-Ferienbetreuung beginnt am Montag, 09. Juli, und endet am Freitag, 24. August. Kindergärten haben in diesem Zeitraum von 07:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, Horte von 07:00 bis 18:00 Uhr.

Alle Kinder, die während des Jahres einen städtischen Kindergarten oder Schülerhort besuchen, können darüber hinaus für eine Betreuung am Pfingstdienstag, 22. Mai, eingeschrieben werden. Sie ist ab Montag, 30. April, bis Freitag, 04. Mai, möglich.

 

Schulische Ferienbetreuung

Ebenfalls von 09. Juli bis 24. August – jeweils von Montag bis Freitag 07:00 bis 18:00 Uhr – wird in Zusammenarbeit mit den „Kinderfreunden Tirol“ eine Sommerbetreuung für Schulkinder der städtischen Pflichtschulen angeboten. Der Nachwuchs wird in dieser Zeit an zwei Schulstandorten, der Volksschule Innere Stadt (Angerzellgasse 12) und der Volksschule Reichenau (Wörndlestraße 3), betreut. Der Elternbeitrag beträgt 25 Euro pro Kind und Woche zzgl. 4,80 Euro pro Mittagessen.

Anmeldungen vom 23. bis zum 27. April:

  • per Mail: spielmobil@kinderfreunde-tirol.at
  • per Telefonnummer: + 43 512 580320 21 bzw. +43 512 580320 23 möglich (zwischen 9:00 und 13:00 Uhr); Ansprechperson ist Romana Bichler vom Verein „Die Kinderfreunde Tirol“

(IKM/FI)

Die MitarbeiterInnen der 29 städtischen Kindergärten und zehn Schülerhorte laden am Mittwoch und Donnerstag, 24. und 25. Jänner, zu zwei Tagen der offenen Türen ein. Diese Tage bieten während der regulären Öffnungszeiten Einblicke in den Alltag der Einrichtungen. An beiden Tagen stehen die PädagogInnen allen Interessierten für Fragen zur Verfügung und informieren vor Ort über die jeweiligen Konzepte. Währenddessen sind die jungen BesucherInnen eingeladen, bei den verschiedensten Aktivitäten mitzumachen. Die Tage der offenen Tür stoßen jährlich auf großes Interesse: Im Vorjahr nutzten insgesamt rund 500 BesucherInnen diese Möglichkeit, um in Innsbrucks Kindergärten und Schülerhorte hinein zu schnuppern.

„Ich kann allen Eltern den Besuch der Informationstage wärmstens empfehlen, denn nur so kann man sich einen umfassenden Überblick über das Angebot für unsere Kinder in den verschiedenen Stadtteilen machen“, so Für Innsbruck Jugendreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

 

Einschreibung in Kindergärten und Schülerhorte

In der Woche darauf, von Montag, 29. Jänner, bis Freitag, 02. Februar, findet die Einschreibung in die städtischen Kindergärten und Schülerhorte statt. Die Einschreibzeiten sind in den Kindergärten von 08:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr. In den Schülerhorten sind die Einschreibungen von 11:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr möglich. Mitzubringen sind jeweils Geburtsurkunde, e-card und Meldezettel des Kindes und der Eltern. Weitere Informationen unter www.innsbruck.gv.at (Bildung/Kultur > Kindergärten bzw. Nachmittagsbetreuung). (FI, IKM)

Im Jänner Gemeinderat wurde ein Antrag zur Adaptierung des Tiroler Suchtkonzeptes und die Schaffung eines Suchtmittelzentrums behandelt. Für Innsbruck Sozial- und Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch erläutert die Beweggründe:

In den vergangenen Jahren hat sich das Konsumverhalten bei Drogen dramatisch verändert. Das Einstiegsalter sinkt regelmäßig und neue Substanzen kommen auf den Markt. Tirol liegt bei den Erstkonsumenten von Suchtmitteln im absoluten österreichischen Spitzenfeld.

Prävention sollte nicht erst dann einsetzen, wenn es bereits Auffälligkeiten gibt. Das ist viel zu spät. Geben wir unseren Kindern und uns eine Chance, die Gefahren frühzeitig zu erkennen. Versuchen wir gemeinsam dem brutalen Markt mit Suchtmitteln und der damit verbundenen Begleitkriminalität die Grundlage zu entziehen. Die Nachfrage regelt den Markt. Wenn sich die Nachfrage mittelfristig stark reduziert, wird auch der Markt für Dealer uninteressant. Nichtstun wäre die Kapitulation vor dem Erwartbarem.

Wenn wir jetzt mit der frühzeitigen Prävention und mit der Errichtung eines „Sucht(mittel)zentrums“ beginnen, unsere Kinder intensiv zu informieren und Kooperationen mit den Schulen eingehen, die den Besuch dieses Zentrums verpflichtend als Teil des Unterrichtes einplanen, können wir der dramatischen, unvorhersehbaren Entwicklung entgegenwirken.

>> Antrag Suchtmittelzentrum

Seit 2016 Jahr betreibt die Stadt Innsbruck in Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) Einrichtungen, in denen Kinder, die noch zu jung für den Kindergarten sind, betreut werden. Aktuell stehen vier städtischen Kinderkrippen zur Verfügung, die Eröffnung zweier weiteren ist für Frühjahr 2018 geplant. Mit den Kinderkrippen Pechegarten, Schneeburggasse, ATPünktchen und Ampfererstraße bieten ab kommenden Frühjahr dann insgesamt sechs städtische Krippen eine liebevolle Betreuung der Jüngsten an. Weitere sollen folgen.

„Eine gute Versorgung der Jüngsten ist der Stadtregierung ein großes Anliegen. Durch die Entscheidung neben Kindergärten auch Kinderkrippen zu betreiben, haben wir einen wichtigen Schritt in Sachen flächendeckender Kinderbetreuung gemacht. Wie gut das Konzept ankommt, zeigen die Anmeldungen“, erklärt Stadtrat Ernst Pechlaner und verweist dabei auf die Tatsache, dass alle bestehenden Kinderkrippen voll ausgelastet sind.

„Der Bedarf für weitere Einrichtungen ist gegeben. Deshalb arbeiten wir gerade auf Hochtouren an der Erweiterung des Angebots. Im März 2018 eröffnen zwei weitere Krippen – eine zweigruppige in der Siegmairstraße und eine eingruppige im Prämonstratenserweg“, erläutert der für Kinderbetreuung zuständige Stadtrat.

 

ISD-Konzept überzeugt

Seit der Eröffnung der Krippen arbeitet die Stadt Innsbruck eng mit den ISD zusammen, die für das pädagogische Konzept verantwortlich sind und als Betreiber auftreten. „Dieses ist an die Grundsätze der Emmi Pikler und Maria Montessori-Pädagogik angelegt. Die Schlagworte ,Sprache‘, ,Bewegung‘ und ,Sozialverhalten‘ stehen im Fokus. Besonders hervorzuheben ist der verbesserte Betreuungsschlüssel, den wir anbieten: Auf drei bis vier Kinder kommt je eine Pädagogin oder Assistentin bzw. ein Pädagoge bzw. Assistent“, erklärt ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert Innerebner.

„Die Zusammenarbeit mit den ISD funktioniert bestens. Wir nutzen die Gelegenheit, uns dafür zu bedanken. Wir sind überzeugt, dass wir zukünftig gemeinsam in der Innsbrucker Kinderbetreuungslandschaft viel bewegen können“, sind sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Pechlaner einig.

 

Neue Projekte stehen an

Während zwei neue Kinderkrippen im kommenden Frühjahr ihren Betrieb aufnehmen, stehen in den bereits bestehenden Einrichtungen spannende Projekte auf dem Jahresprogramm: So wird durch das Projekt „Gesunde Ernährung – Zähne putzen“ bei den Kindern bereits von klein auf ein Bewusstsein für die Zahngesundheit geschaffen. Zudem soll das sogenannte „offene System“ ausgebaut werden, bei dem die Kinder ihre Zeit in der Krippe möglichst selbstbestimmt gestalten.

 

Ausgedehnte Öffnungszeiten

Besonders für berufstätige Erziehungsberechtigte sind ausgedehnte Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen von Bedeutung. Diese bieten die städtischen Kinderkrippen allesamt an: Sie sind täglich von 06:30 bzw. 07:00 Uhr geöffnet und schließen in der Zeit von 16:30 bis 18:00 Uhr. Zudem sind sie ganzjährig geöffnet – mit Ausnahme von fünf Schließtagen pro Jahr.

Generell richtet sich das Angebot in den Kinderkrippen an Innsbrucker Kinder ab 18 Monaten. „Da der Bedarf gegeben ist, bieten wir eine Gruppe für Kinder ab einem Jahr an“, erklärt Stadtrat Pechlaner. Für Innsbrucker Kinder ab 18 Monaten liegen die Kosten pro Monat inklusive Mittagessen wie folgt:

  • fünf ganze Tage: 299 Euro
  • fünf halbe Tage (bis 13:00 Uhr): 220 Euro
  • drei ganze Tage: 240 Euro
  • zwei ganze Tage: 180 Euro

Für Kinder, die unter 18 Monate alt sind oder nicht aus Innsbruck kommen, wird ein Aufschlag verrechnet. Nähere Infos: www.isd.or.at/index.php/kinderzentren/kinderkrippen

(IKM)