Für einen wertschätzenderen Umgang in der politischen Arbeit und für einen offenen Diskurs zur künstlerischen Freiheit begrüßt Für Innsbruck die Entscheidung der Grünen, GR Depaoli den Sitz im Kulturausschuss zu entziehen. Für Innsbruck hat bereits zu Beginn des Jahres die Konsequenzen gezogen und GR Depaoli von allen FI-Ausschusssitzen abberufen. Die Begründung von damals ist heute aktuell wie nie.


Für Innsbruck zog bereits Anfang des Jahres Konsequenzen

„Ich gratuliere den Grünen zu ihrer Entscheidung. Unterstreicht sie doch, dass unser Vorgehen vom Jahresanfang richtig war. Die permanente Destruktivität innerhalb und außerhalb des Gemeinderates, persönliche Diffamierungen von Gemeinderatskollegen und Mitarbeitern der Stadt bzw. stadtnahen Betrieben, wiederholte Androhungen wegen angeblich strafrechtlich relevanter Tatbestände und  wie auch im jüngsten Gemeinderat wieder höchst fragwürdigste Aussagen gegenüber ganzen Bevölkerungsgruppen lassen nur einen Schluss zu: Den Ausschluss“, wiederholt Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl die damals angeführten Gründe, welche auch heute vollste Aktualität haben.


Die Auseinandersetzung mit Kunst darf nicht nur eine Geschmacksfrage sein

Für Innsbruck Kultursprecherin und stellvertretende Ausschussvorsitzende GRin Theresa Ringler findet es mehr als nachvollziehbar, dass die Innsbrucker Grünen derart entschieden haben.

„In den vergangenen Monaten wurde im Kulturausschuss mehr als einmal deutlich, dass Herr Depaoli Kulturangebote und Kunstobjekte ausschließlich nach seinem persönlichen Geschmack bewertet. Das ist ein Zugang, der für die Freiheit der Kunst mehr als bedenklich ist. Meiner Meinung nach gab es seinerseits keinen einzigen Versuch einen offenen Zugang zum kulturellen Angebot in unserer Stadt zu finden“, schließt FI Kultursprecherin und stellvertretende Kulturausschuss-Vorsitzende GRin Theresa Ringler.